Auftragserfassung im ERP automatisieren

Ein KI-Agent liest Bestellungen und Abrufe aus E-Mails und PDF-Anhängen, prüft sie wie Ihr Innendienst und bereitet den Auftrag in Ihrem ERP vor.

Angelegt und bestätigt wird erst, wenn ein Mitarbeiter freigibt.

Bestellungen bestellung@ihre-firma.de
  1. PDF Abrufauftrag 4500231877Kunde 20417 Abruf aus Rahmenvertrag
  2. Excel Bestellliste Woche 43Kunde 1042 Neue Bestellung
  3. Text AW: Bestellung 4500229310Kunde 3870 Bestelländerung
  4. PDF Rahmenauftrag 2027Kunde 5512 Neuer Rahmenauftrag

4 Auftragsentwürfe warten auf Ihre Freigabe

Bestellungen kommen als PDF, Excel oder E-Mail-Text und werden von Hand ins ERP übertragen

Jeden Morgen liegen im Sammelpostfach 30 neue Bestellungen. Die meisten kommen als PDF aus dem System des Kunden, manche als Excel-Liste, einige als kurze E-Mail mit Artikel, Menge und Wunschtermin im Text. Ob das bei Ihnen Auftragserfassung, Auftragsanlage oder Auftragsbearbeitung heißt: Jede dieser Bestellungen überträgt Ihr Team von Hand ins ERP.

Vieles davon steht in keinem System. Welche Kunden nur bei Abweichungen eine Auftragsbestätigung bekommen oder welche Lieferadresse über einen eigenen Debitor läuft, wissen oft nur ein oder zwei Mitarbeiter. Sind sie im Urlaub oder krank, bleiben Bestellungen liegen.

Für jede Position dieselbe Prüfung, von Hand
  1. Artikel suchenüber die Nummer des Kunden
  2. Sperre prüfenist der Artikel gesperrt?
  3. Freien Bestand rechnenLager minus reserviert
  4. Wareneingang prüfensamt Transportzeit
  5. Rahmenvertrag suchenoffene Menge, Preis und Preiseinheit
  6. Auftrag anlegenfreigeben, bestätigen

Wo es schnell gehen muss, entstehen Fehler, die erst später auffallen:

Doppelte Aufträge

Eine Bestelländerung wird als neue Bestellung erfasst, und die Ware geht zweimal raus.

Auseinanderlaufende Rahmenmengen

Ein neuer Rahmenvertrag wird angebrochen, obwohl im alten noch Menge offen ist. Danach stimmen die Restmengen bei Ihnen und beim Kunden nicht mehr überein.

Termine, die nicht halten

Der Lagerbestand sah ausreichend aus, war aber schon für andere Aufträge reserviert.

So erfasst der KI-Agent eine Bestellung

Das Abtippen ist nur ein Teil der Arbeit, ein großer Teil steckt in den Prüfungen davor. Der Agent übernimmt beides, nach den Regeln Ihres Innendienstes.

Das erledigt der AgentDas entscheidet Ihr Team

  1. Bestellung erkennen

    Ob PDF aus dem Kundensystem, Excel-Liste oder Bestellung per E-Mail im Freitext: Der Agent liest das Funktionspostfach und erkennt, ob eine neue Bestellung, ein Abruf aus einem Rahmenvertrag, ein neuer Rahmenauftrag oder eine Bestelländerung kommt.

  2. Positionen auslesen

    Je Position übernimmt er Artikelnummer und Bezeichnung des Kunden, Menge, Preis mit Preiseinheit und Wunschtermin, dazu Lieferadresse, Bestellnummer und Rahmenvertragsnummer.

  3. Artikel finden

    Er sucht zuerst über die Kundenartikelnummer, dann über abweichende Schreibweisen und die Bezeichnung. Passen mehrere Artikel, zeigt er sie zur Auswahl, statt zu raten.

  4. Prüfen wie Ihr Team

    Er prüft die Lieferfähigkeit: Sperren, freien Bestand und Wareneingänge, dazu die offene Menge im Rahmenvertrag und den vereinbarten Preis. Mit Ihren Transportzeiten ermittelt er je Position, ob der Wunschtermin hält, und schlägt sonst den frühesten machbaren vor.

  5. Auftrag vorbereiten

    Er belegt den Verkaufsauftrag mit Kunde, Lieferadresse, Bestellnummer, Rahmenbezug und Liefertermin je Zeile vor. Muss eine Menge auf mehrere Termine verteilt werden, teilt er die Zeile auf. Hinweise für den Kunden sammelt er für die Auftragsbestätigung.

  6. Freigeben, anlegen, bestätigen

    Ihr Mitarbeiter sieht Bestellung und Entwurf nebeneinander, zu jedem Feld die Quelle und zu jeder Prüfung das Ergebnis. Erst nach der Freigabe legt der Agent den Auftrag im ERP an, hängt die Bestellung als Nachweis an und verschickt die Auftragsbestätigung.

Kunde 20417 Abrufauftrag_4500231877.pdf
  • Neue Bestellung
  • Abruf aus Rahmenvertrag
  • Neuer Rahmenauftrag
  • Bestelländerung

Abrufauftrag 4500231877

vom 14.10.2026, Lieferanschrift Werk 2

Position 1

Materialnummer 4410023

Lagerbuchse 20 x 26 x 15

2.400 Stück zu 41,50 Euro je 100 Stück

Liefertermin 06.11.2026

Abruf aus Rahmenvertrag 118

Position 2

Materialnummer 4410031

Halteklammer verzinkt

1.200 Stück

Liefertermin 06.11.2026

Abruf aus Rahmenvertrag 124

Prüfungen

Rahmenvertrag 118 offen 3.000, danach 600
Preis Position 1 41,50 € je 100 Stück = 0,415 € je Stück

3.000 Stück am Lager, davon 1.800 für andere Aufträge reserviert. Der Wareneingang über 5.000 Stück am 27.10. deckt den Termin.

An Kunde 20417

Auftragsbestätigung zu Ihrem Abrufauftrag 4500231877

Position 1300210 Lagerbuchse 20 x 26 x 152.400 Stück06.11.2026
Position 2300214 Halteklammer verzinkt1.200 Stück19.11.2026

Hinweise

  1. Rahmenvertrag 118: Nach diesem Abruf sind noch 600 Stück offen.
  2. Position 2: Liefertermin 19.11.2026 statt 06.11.2026.
verschickt

Ob Position 2 mit dem neuen Termin bestätigt wird oder der ganze Auftrag auf die Klärung wartet, legt Ihre Regel fest. Im Einzelfall entscheidet Ihr Team bei der Freigabe.

Auftragsentwurf in Arbeit bereit zur Freigabe im ERP angelegt
Art
Abruf aus Rahmenvertrag
Kunde
20417
Lieferadresse
Werk 2
Bestellnummer
4500231877

Position 1BestandRahmenPreis

Artikel
4410023300210 Lagerbuchse 20 x 26 x 15gefunden über die Materialnummer des Kunden
Menge
2.400 Stück
Preis
41,50 Euro je 100 Stück0,415 € je Stück
Liefertermin
06.11.2026
Rahmenvertrag
118

Position 2neuer Termin

Artikel
4410031300214 Halteklammer verzinkt
Menge
1.200 Stück
Liefertermin
06.11.202619.11.2026Vorschlag
Rahmenvertrag
124
Auftrags­bestätigung
Entwurf mit 2 Hinweisen
Bestellung als Nachweis angehängt FreigebenFreigegeben

Beispiel mit erfundenen Daten

Selbst ausprobieren: In der Online-Demo erfassen Sie eine Bestellung von der E-Mail bis zum Auftrag.

Zur Online-Demo (öffnet in neuem Tab)

Sonderfälle in der Auftragserfassung

Bestelländerung statt neuer Bestellung

Kommt zu einer Bestellnummer eine zweite E-Mail, ändert der Agent den bestehenden Auftrag, statt einen zweiten anzulegen. Ist die Ware schon kommissioniert oder geliefert, bereitet er die Antwort an den Kunden vor.

Rahmenverträge

Jeder Abruf geht nach Ihrer Regel in den richtigen Rahmen, etwa zuerst in den ältesten offenen. Nennt der Kunde einen anderen, erklärt der Agent die Abweichung in der Auftragsbestätigung. Reicht der Rahmen nicht, bestätigt er die gedeckte Menge und hält den Rest offen. Fehlt er ganz, geht die Position an Ihr Team.

Wunschtermin nicht machbar

Der Agent schlägt den frühesten machbaren Termin vor und bereitet die Nachricht an den Kunden vor. Reicht der Bestand nur für einen Teil, verteilt er die Menge auf mehrere Liefertermine.

Gesperrte oder noch nicht freigegebene Artikel

Ist ein Artikel gesperrt, etwa wegen einer Reklamation, bestätigt der Agent nichts und zeigt Ihrem Team die Sperre samt Notizen. Fehlt noch die Musterfreigabe des Kunden, setzt er die Position auf die Liste offener Fälle.

Artikelnummern mit Eigenheiten

Schreibt ein Kunde seine Nummern mit anderen Trennzeichen als Ihr ERP oder nennt er nur „Edelstahl“, wo im Artikelstamm „A2“ steht, findet der Agent den Artikel trotzdem.

Nachschub unter anderer Nummer

Wird der Wareneingang eines Artikels unter einer anderen Artikelnummer geführt, etwa als Rohteil oder Bausatz, prüft der Agent die Verfügbarkeit dort.

Lieferung an ein anderes Werk

Läuft die Lieferung an ein Werk im Ausland über einen eigenen Debitor, etwa wegen der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, wählt der Agent ihn anhand der Lieferadresse aus.

Kundenspezifische Regeln

Manche Kunden bekommen nur bei Abweichungen eine Auftragsbestätigung, andere runden Preise auf zwei Nachkommastellen. Der Agent wendet diese Regeln an und meldet nur echte Abweichungen.

Neue Rahmenaufträge

Der Agent legt sie mit Rahmenvertragsnummer, Artikel, Menge und Preis an und lässt sie offen. Kalkulation, Laufzeit und Bestätigung bleiben bei Ihrem Team.

So viel Arbeitszeit steckt heute in Ihrer Auftragserfassung

Rechenbeispiel

Gehen bei Ihnen täglich 30 Bestellungen ein und braucht Ihr Team je Bestellung 8 Minuten, sind das 4 Stunden Sachbearbeitung pro Tag, also eine halbe Vollzeitstelle.

Kein Auftrag und keine Bestätigung ohne Freigabe

Der Agent legt im ERP keinen Auftrag an und ändert keinen, den ein Mitarbeiter nicht freigegeben hat. Auftragsbestätigungen und Nachrichten an Kunden gehen ebenfalls erst nach Freigabe hinaus.

Liefertermine schlägt der Agent vor. Zugesagt werden sie mit der Freigabe durch Ihr Team, denn die Verantwortung gegenüber dem Kunden bleibt bei Ihnen.

Die Verarbeitung läuft in Rechenzentren in der EU nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Der Anbieter des Sprachmodells nutzt Ihre Daten nicht für eigenes Training.

Auftragsentwurf erstellt

Ihr Team

Freigeben

Auftrag im ERP, Kunde 20417 erhält die Auftragsbestätigung

  • Quelle zu jedem Feld, etwa Menge: Bestellung, Position 1
  • Ergebnis zu jeder Prüfung, etwa Wareneingang am 27.10. deckt den Termin
  • Jede Aktion des Agenten und jede Freigabe wird protokolliert

Aufwand, Kosten und Ihr ERP

Wir nehmen Ihre Auftragserfassung am Bildschirm auf, mit den Mitarbeitern, die heute Aufträge anlegen, und an echten Bestellungen samt Sonderfällen. So werden auch die Regeln erfasst, die bisher nur im Kopf stehen.

Schon in der Testphase erfasst der Agent echte Bestellungen, mit Ihrer Freigabe. Danach zahlen Sie eine monatliche Gebühr, individuell festgelegt und flexibel kündbar.

Einführung

Ihre Kosten0 €

Mehraufwand Ihres Teams2 bis 3 Tage

Testphase

Ihre Kosten0 €

Mehraufwand Ihres Teamskein Mehraufwand

Nutzen sichtbar, dann zahlen

Betrieb

Ihre Kostenmonatliche Gebühr, flexibel kündbar

Mehraufwand Ihres Teamskein Mehraufwand

Schrittweise starten

Sie beginnen mit der Bestellart, die die meiste Zeit kostet, etwa den Abrufen, und nehmen weitere dazu, wenn die ersten laufen. Die Auftragserfassung ist der erste Schritt der Auftragsabwicklung. Danach können weitere Agenten übernehmen, etwa in der Materialdisposition und der Versandabwicklung.

Kein neues System, keine Umstellung für Ihre Kunden

Der Agent arbeitet über die Schnittstelle Ihres bestehenden ERP-Systems. Sie brauchen kein neues ERP und keine eigenen Entwickler. Ihre Kunden bestellen weiter wie bisher, ohne Bestellportal und ohne EDI (Electronic Data Interchange).

Weniger Abhängigkeit von Einzelnen

Die Regeln, die heute einzelne Mitarbeiter kennen, sind nach der Einführung beim Agenten hinterlegt. Auch eine Vertretung kann Aufträge dann freigeben, weil der Entwurf zeigt, woher jeder Wert stammt und was jede Prüfung ergeben hat.

Häufige Fragen

Funktioniert das mit unserem ERP-System?

Der Agent nutzt die Schnittstelle Ihres ERP-Systems. Ob sie alles bietet, was die Auftragserfassung braucht, etwa Aufträge anlegen und ändern, Bestände und Wareneingänge lesen und Rahmenverträge zuordnen, klären wir vor dem Start.

Ist das eine Software für die automatische Auftragserfassung?

Ja, aber keine, die Ihr ERP ersetzt. Der KI-Agent arbeitet über die Schnittstelle Ihres bestehenden ERP-Systems und legt Aufträge erst an, wenn Ihr Team freigegeben hat. Ein zusätzliches Programm für die Auftragserfassung brauchen Sie nicht, und Ihre Auftragsverwaltung bleibt in Ihrem ERP.

Was passiert, wenn der Agent eine Bestellung nicht versteht?

Dann legt er nichts an. Er zeigt Ihrem Team die Bestellung und markiert, was er nicht zuordnen konnte, etwa einen unbekannten Artikel oder eine fehlende Menge.

Müssen unsere Stammdaten vorher bereinigt werden?

Nein. Der Agent findet Artikel auch bei abweichenden Schreibweisen. Wo eine einmalige Korrektur im Artikelstamm einfacher ist als eine Sonderregel, sagen wir Ihnen das bei der Einführung.

Was ist der Unterschied zwischen Rahmenauftrag und Abrufauftrag?

Ein Rahmenauftrag legt Menge und Preis für einen Zeitraum fest. Mit einem Abrufauftrag fordert der Kunde daraus eine Teilmenge zu einem Termin an. Auf einen Rahmenauftrag kommen oft viele Abrufe. Deshalb steckt in den Abrufen in der Regel die meiste Erfassungsarbeit.

Bei uns heißt das Auftragseingang. Ist das dasselbe?

Ja. Ob Auftragserfassung, Auftragseingang, Auftragsanlage, Auftragserstellung, Auftragsbearbeitung, Auftragsverarbeitung, Bestellerfassung oder Bestelleingang: Gemeint ist der Weg von der Bestellung des Kunden zum freigegebenen Auftrag in Ihrem ERP. Die Auftragsabwicklung reicht weiter, vom Auftragseingang über den Versand bis zur Rechnung. Die Auftragserfassung ist ihr erster Schritt.

Sehen Sie in 30 Minuten, wie der Agent eine Bestellung für Ihr ERP vorbereitet

Wir zeigen Ihnen an einem Abruf mit mehreren Positionen, wie aus E-Mail und PDF ein freigabefertiger Auftrag mit Auftragsbestätigung wird, und klären, was das für Ihr Unternehmen bedeutet.