Materialdisposition im ERP automatisieren

Ein KI-Agent prüft nach jedem neuen Auftrag Lagerbestand und Stückliste über alle Ebenen, bis zum Rohmaterial. Er bereitet Reservierungen, Fertigungsaufträge, Abrufe und Bestellungen vor und erkennt, wo ein Auftrag einem anderen das Material wegnimmt.

Reserviert, angelegt und bestellt wird erst, wenn ein Mitarbeiter freigibt.

Neuer Auftrag 261187 Kunde 10388

Lüftermodul LM 40400 Stückbis 11.12.2026

  1. Lüftermodul LM 40reservieren, fertigen
  2. Gehäuse LM 40fertigen 300
  3. Blech DC01 1,5 mmabrufen 500 kg
  4. Axiallüfter 24 VEngpass ab 30.11.
  5. Kabelsatz LMfertigen 300
  6. Litze 0,75 mm²gedeckt
  7. Stecker 3-poligbestellen 1.000
  8. Linsenkopfschraube M4 x 10gedeckt

Wartet auf Ihre Freigabe

Für jeden Auftrag mit Fehlmenge wird die Stückliste Teil für Teil von Hand geprüft

Ein Kunde bestellt 400 Stück einer Baugruppe, am Lager liegen 120. Die Disposition reserviert die 120 und legt für den Rest einen Fertigungsauftrag an. Dann beginnt die eigentliche Arbeit. Für jedes Teil der Stückliste öffnet sie die Lagerbewegungen und prüft Bestand, geplante Zugänge und geplante Abgänge. Bei Eigenfertigungsteilen und Unterbaugruppen geht es eine Ebene tiefer, bis zum Rohmaterial. Fehlt ein Zukaufteil, ruft sie es aus einer Rahmenbestellung ab, bestellt neu oder fragt beim Lieferanten, ob eine offene Bestellung früher kommen kann. Bei einer Baugruppe mit 50 Komponenten heißt das 50 Mal öffnen, lesen und rechnen. Ob das bei Ihnen Materialdisposition, Materialplanung oder Bedarfsplanung heißt: Mit jedem neuen Auftrag beginnt diese Rechnung von vorn.

Der Dispositionslauf im ERP nimmt davon nur einen Teil ab. Er rechnet aus Stückliste und Bestand, was fehlt. Prüfen muss weiter Ihr Team: Reicht der Bestand nur unter dem Strich oder auch zu jedem Termin davor? Ist der geplante Zugang vom Lieferanten bestätigt? Ist die vorgeschlagene Menge sinnvoll, oder sind es 180 Stück, wo sich das Rüsten der Maschine erst ab 1.000 lohnt?

Vieles davon steht in keinem System. Welche Lieferzeit mit welchem Kunden vereinbart ist, welcher Lieferant verlässlich bestätigt, welche Teile ein Kunde selbst beistellt und welcher Bestand nur scheinbar fehlt, weil die laufende Fertigung noch nicht gebucht ist, wissen oft nur ein oder zwei Disponenten. Sind sie im Urlaub oder krank, bleiben Aufträge liegen oder werden ohne diese Prüfung bestätigt.

Eine Stückliste, von Hand geprüft

Stückliste Lüftermodul LM 40

  1. Gehäuse LM 40Eigenfertigung
  2. Blech DC01 1,5 mmRohmaterial
  3. Axiallüfter 24 VZukaufteil
  4. Kabelsatz LMUnterbaugruppe
  5. Litze 0,75 mm²Zukaufteil
  6. Stecker 3-poligZukaufteil
  7. Linsenkopfschraube M4 x 10Zukaufteil

Hier 7 Teile. Bei 50 Komponenten 50 Mal.

LagerbewegungenAxiallüfter 24 V

DatumVorgangMengeBestand
16.10.Lagerbestand180
20.11.Abgang, anderer Auftrag−15030
30.11.Bedarf, neuer Auftrag−300−270
08.12.Zugang, offene Bestellung+500230

Bestand zu jedem Termin selbst ausgerechnet

Wo es schnell gehen muss, entstehen Fehler, die erst in der Fertigung auffallen:

Material, das schon verplant ist

Unter dem Strich reicht der Bestand, aber ein anderer Auftrag braucht ihn früher. Das fällt erst auf, wenn die Montage wegen Fehlteilen steht.

Mengen, die nicht passen

Gefertigt oder bestellt wird genau die Fehlmenge. Die Produktionsplanung rundet später von Hand auf, oder für denselben Artikel wird zweimal gerüstet.

Nachfassen, das liegen bleibt

Ob der Lieferant eine offene Bestellung vorziehen kann, klärt eine E-Mail. Bleibt die Antwort aus, merkt es niemand, bis das Teil fehlt und der zugesagte Liefertermin nicht mehr hält.

So disponiert der KI-Agent einen Auftrag

Das Anlegen ist der kleinere Teil der Arbeit, der größere steckt im Prüfen über alle Ebenen der Stückliste. Der Agent übernimmt beides, nach den Regeln Ihrer Disposition.

Das erledigt der AgentDas entscheidet Ihr Team

  1. Auftrag übernehmen

    Sobald ein Auftrag im ERP angelegt ist, übernimmt der Agent jede Position mit Artikel, Menge und Wunschtermin. Das gilt für Aufträge, die Ihr Team erfasst, und für solche, die der Agent für die Auftragserfassung vorbereitet hat.

  2. Fertigware reservieren

    Er ermittelt den freien Bestand des Artikels, also Lagerbestand minus das, was schon für andere Aufträge reserviert ist, und bereitet die Reservierung vor, auch für eine Teilmenge. Nur die Fehlmenge geht in die Fertigung.

  3. Fertigungsauftrag vorbereiten

    Für die Fehlmenge bereitet er einen Fertigungsauftrag vor, in manchen ERP-Systemen Produktionsauftrag oder Montageauftrag genannt. Die Menge rundet er auf Ihre Losgröße auf. Den Fertigstellungstermin setzt er mit dem Puffer, den Sie vorgeben, etwa eine Woche vor dem Liefertermin.

  4. Stückliste über alle Ebenen auflösen

    Für jedes Teil liest er Bestand, geplante Zugänge und geplante Abgänge im zeitlichen Verlauf, nicht nur die Summe. So erkennt er, ob ein Teil fehlt, ob es zwischendurch ins Minus läuft, weil ein anderer Auftrag es früher braucht, und ob ein geplanter Zugang vom Lieferanten bestätigt ist. Bei Eigenfertigungsteilen und Unterbaugruppen geht die Stücklistenauflösung eine Ebene tiefer, auch über mehrere Fertigungsstufen, bis zum Rohmaterial.

  5. Beschaffung vorbereiten

    Für jedes fehlende Zukaufteil und Rohmaterial wählt er nach Ihren Regeln den Weg: einen Abruf aus einer offenen Rahmenbestellung, eine neue Bestellung beim Stammlieferanten mit Mindestbestellmenge und Lieferzeit oder die Bitte an den Lieferanten, eine offene Bestellung vorzuziehen. Diese Anfrage schreibt er als E-Mail vor.

  6. Freigeben, anlegen, bestellen

    Ein Mitarbeiter sieht den Auftrag mit allen Teilen auf einer Seite, zu jedem Teil den Status und zu jedem Vorschlag die Zahlen, aus denen er entstanden ist. Er korrigiert, wo nötig, und gibt frei. Erst dann reserviert der Agent im ERP, legt die Fertigungsaufträge an und löst Abrufe und Bestellungen aus, die Ihr ERP wie gewohnt an die Lieferanten schickt. Anfragen gehen als E-Mail aus Ihrem Postfach.

  7. Nachfassen

    Er verfolgt die Antworten der Lieferanten, erinnert nach der Frist, die Sie vorgeben, und meldet sofort, wenn ein Vorziehen nicht klappt. Für die Auftragsbestätigung liefert er den frühesten Termin, den das Material zulässt. Ob die Fertigung ihn hält, entscheidet Ihre Produktionsplanung.

Ihr ERP neuer Auftrag, 16.10.2026

Auftrag 261187 vom 16.10.2026, Kunde 10388

PositionArtikelBezeichnungMengeWunschtermin
1400120Lüftermodul LM 4040011.12.2026

Baugruppe aus eigener Montage, Stückliste mit zwei Ebenen

Freier Bestand, Lüftermodul LM 40

Am Lager150

30 120

Bedarf Auftrag400

120 280
  • für andere Aufträge reserviert
  • frei, für diesen Auftrag reservieren
  • Fehlmenge, geht in die Fertigung

Fertigungsauftrag, Lüftermodul LM 40

Fehlmenge 280, Losgröße 100

100 100 100 300 Stück

280 Fehlmenge20 aufgerundet auf volle Lose

Termine

1 Woche Puffer 30.11.Montage ab 04.12.fertig 11.12.Liefertermin

Bestandsverlauf, Axiallüfter 24 V

unter dem Strich: 230vom 30.11. bis 08.12.: fehlen 270

Beschaffung, nach Ihren Regeln

Abruf

Blech DC01 1,5 mm: 500 kg aus der Rahmenbestellung

Mindestabruf 500 kg, Liefertermin 13.11.

Bestellung

Stecker 3-polig: 1.000 Stück beim Stammlieferanten

Mindestbestellmenge 1.000, Lieferzeit 10 Arbeitstage, Liefertermin 30.10.

Anfrage

An den Lieferanten der Axiallüfter

„Können Sie 300 Stück unserer offenen Bestellung über 500 Stück bis 27.11. liefern statt am 08.12.?“

Entwurf, geht erst nach Freigabe hinaus

Ihr ERP

Wartet auf die Freigabe Ihres Teams

120 Lüftermodule reserviert

3 Fertigungsaufträge angelegt: Lüftermodul, Gehäuse, Kabelsatz

Abruf über 500 kg Blech ausgelöst

Bestellung über 1.000 Stecker ausgelöst

Anfrage zu den Axiallüftern gesendet, aus Ihrem Postfach

Abrufe und Bestellungen schickt Ihr ERP wie gewohnt an die Lieferanten.

Nachfassen, Axiallüfter 24 V

  1. 16.10.Anfrage gesendet: 300 Stück bis 27.11.
  2. 20.10.Frist abgelaufen, keine Antwort: Erinnerung gesendet
  3. 21.10.Lieferant bestätigt: 300 Stück am 27.11.

Frühester Termin, den das Material zulässt

11.12.2026 für die Auftragsbestätigung

Ob die Fertigung ihn hält, entscheidet Ihre Produktionsplanung.

Disposition in Arbeit bereit zur Freigabe freigegeben
Auftrag
261187, Kunde 10388
Position
Lüftermodul LM 40, 400 Stück
Wunschtermin
11.12.2026
  1. Lüftermodul LM 40 reservieren 120reservieren 120, fertigen 300
  2. Gehäuse LM 40 fertigen 300
  3. Blech DC01 1,5 mm fehlen 130 kgabrufen 500 kg
  4. Axiallüfter 24 V Engpass ab 30.11.vorziehen anfragenvorgezogen auf 27.11.
  5. Kabelsatz LM fertigen 300
  6. Litze 0,75 mm² gedeckt
  7. Stecker 3-polig fehlen 210bestellen 1.000
  8. Linsenkopfschraube M4 x 10 gedeckt

Liefertermin11.12. hält, von der Materialseite

Herleitung zu jedem Vorschlag FreigebenFreigegeben

Beispiel mit erfundenen Daten

Auftrag 261187 bei der Freigabe

Jeder Vorschlag mit den Zahlen, aus denen er entstanden ist

TeilVorschlagHerleitung
Lüftermodul LM 40400 Stück, Wunschtermin 11.12.2026reservieren und fertigen150 Stück am Lager, davon 30 für einen anderen Auftrag reserviert. Reservierung über 120 Stück. Fertigungsauftrag über 300 Stück (Fehlmenge 280, aufgerundet auf die Losgröße 100), Fertigstellung 04.12.2026, Montage ab 30.11.
Gehäuse LM 40Eigenfertigungfertigen40 Stück am Lager. Fertigungsauftrag über 300 Stück (Fehlmenge 260, Losgröße 50), Fertigstellung 27.11.
Blech DC01 1,5 mmRohmaterialabrufenFür die Gehäuse 240 kg ab 23.11. Am Lager 310 kg, davon gehen am 02.11. 200 kg an einen anderen Auftrag. Abruf über 500 kg aus der offenen Rahmenbestellung (Mindestabruf 500 kg), Liefertermin 13.11.
Kabelsatz LMUnterbaugruppefertigenKein Bestand. Fertigungsauftrag über 300 Stück, Fertigstellung 27.11.
Stecker 3-poligZukaufteilbestellenFür die Kabelsätze 300 Stück, am Lager 90, kein Zugang geplant. Neue Bestellung beim Stammlieferanten über 1.000 Stück (Mindestbestellmenge), Lieferzeit 10 Arbeitstage, Liefertermin 30.10.
Axiallüfter 24 VZukaufteilEngpassUnter dem Strich gedeckt, zwischendurch nicht. Am Lager 180 Stück, ein anderer Auftrag braucht am 20.11. 150 davon, und die offene Bestellung über 500 Stück kommt erst am 08.12. Vom 30.11. bis 08.12. fehlen 270 Stück. Entwurf einer E-Mail an den Lieferanten: 300 Stück der offenen Bestellung bis 27.11. vorziehen.
Litze und SchraubenZukaufteilegedecktLitze 2.400 m am Lager für 180 m Bedarf, Schrauben 18.000 Stück für 1.200.
LieferterminVon der Materialseite hält der 11.12., wenn der Lieferant die Lüfter vorzieht. Kommen sie erst am 08.12., bestimmt Ihre Produktionsplanung den neuen Termin.

Ob der Auftrag zum Wunschtermin bestätigt wird, während die Anfrage beim Lieferanten läuft, oder erst nach der Antwort, legt Ihre Regel fest. Im Einzelfall entscheidet Ihr Team bei der Freigabe.

Sonderfälle in der Materialdisposition

Mindestbestellmengen, Losgrößen und volle Paletten

Statt genau der Fehlmenge rundet der Agent nach Ihrer Regel auf: auf die Mindestbestellmenge des Lieferanten, den Mindestabruf aus der Rahmenbestellung, die Losgröße in der Fertigung oder volle Paletten. Fehlt der Wert im Artikelstamm, fragt er nach und merkt sich die Antwort.

Bestand, der nur unter dem Strich reicht

Reicht der Bestand nur, weil ein späterer Zugang eingerechnet ist, prüft der Agent den Verlauf zu jedem Termin. Läuft ein Teil zwischendurch ins Minus, zeigt er, ab wann und welcher Auftrag betroffen ist.

Scheinbare Fehlmengen aus laufender Fertigung

Steht ein Teil im Minus, weil die Gutmenge einer laufenden Fertigung noch nicht gebucht ist, erkennt der Agent das und meldet keinen falschen Engpass.

Unbestätigte Zugänge

Ein geplanter Zugang, den der Lieferant noch nicht bestätigt hat, gilt nach Ihrer Regel als unsicher. Der Agent markiert ihn und fasst beim Lieferanten nach, bevor ein Liefertermin darauf aufbaut.

Offene Bestellung kommt zu spät

Ist ein Zugang geplant, kommt aber zu spät, schreibt der Agent die Anfrage zum Vorziehen vor, mit Menge und spätestem Termin. Für Teile, die nach Ihrer Erfahrung nicht schneller kommen, etwa per Seefracht, schlägt er kein Vorziehen vor, sondern zeigt, wann das Teil frühestens da ist.

Spezialmaterial und neue Preise

Standardteile bestellt der Agent zu den Konditionen aus Ihrem ERP. Fehlt ein Preis, ist der Lieferant neu oder handelt es sich um Spezialmaterial, geht die Bestellung an Ihren Einkauf.

Teile, die der Kunde beistellt

Stellt der Kunde Teile selbst bei, bestellt der Agent sie nicht. Er prüft, ob die Beistellung angekündigt oder eingegangen ist, und bereitet sonst eine Erinnerung an den Kunden vor.

Mehrere Bestellungen für denselben Artikel

Gehen am selben Tag mehrere Bestellungen für denselben Artikel ein, bündelt der Agent den Bedarf in einem Fertigungsauftrag, statt für jede Bestellung einen eigenen anzulegen. So wird einmal gerüstet statt mehrmals.

Bestellungen mit langem Vorlauf

Bestellt ein Kunde gleich für die nächsten sechs Monate, disponiert der Agent nach Ihrer Regel zunächst nur den Bedarf der nächsten Wochen. So liegen teure Zukaufteile nicht monatelang am Lager.

Wunschtermin kürzer als die vereinbarte Lieferzeit

Will ein Kunde früher beliefert werden als vereinbart, prüft der Agent zuerst die Materialseite. Nur wenn alles am Lager ist oder per Abruf aus einer Rahmenbestellung kommt, fragt er Ihre Produktionsplanung nach dem frühesten Fertigungstermin. Muss neu bestellt werden, bleibt es bei der vereinbarten Lieferzeit.

Kreditlimit des Kunden

Würde eine Fertigung oder Bestellung das versicherte Kreditlimit eines Kunden überschreiten, etwa weil die Mindestbestellmenge beim Material ein Vielfaches des Auftragswerts kostet, löst der Agent nichts aus und legt den Fall Ihrer Buchhaltung oder Geschäftsführung vor.

So viel Arbeitszeit steckt heute in Ihrer Materialdisposition

Rechenbeispiel

Disponiert Ihr Team täglich 8 Aufträge mit Baugruppen und braucht je Auftrag 30 Minuten, sind das 4 Stunden Sachbearbeitung pro Tag, also eine halbe Vollzeitstelle.

Keine Reservierung, kein Fertigungsauftrag und keine Bestellung ohne Freigabe

Der Agent reserviert keinen Bestand, legt keinen Fertigungsauftrag an und löst keinen Abruf und keine Bestellung aus, ohne dass ein Mitarbeiter freigegeben hat. E-Mails an Lieferanten und Kunden gehen ebenfalls erst nach Freigabe hinaus.

Die Verarbeitung läuft in Rechenzentren in der Europäischen Union nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Der Anbieter des Sprachmodells nutzt Ihre Daten nicht für eigenes Training.

Vorschlag mit Herleitung erstellt

Ihr Team

Freigeben

Reserviert, angelegt und bestellt über Ihr ERP

  • Zu jedem Vorschlag die Herleitung, etwa Bestand 180, Abgang 150 am 20.11., Bedarf 300 am 30.11., Zugang 500 am 08.12., und die Regel, die gegriffen hat, etwa Mindestbestellmenge 1.000
  • Bestellt wird nur zu den Konditionen aus Ihrem ERP, also beim hinterlegten Lieferanten, zum hinterlegten Preis oder aus Ihrer Rahmenbestellung. Neue Lieferanten und Preise legt der Agent nicht fest.
  • Liefertermine schlägt der Agent vor. Wann gefertigt wird, plant Ihre Produktionsplanung, und zugesagt wird mit der Freigabe durch Ihr Team.
  • Jede Aktion des Agenten und jede Freigabe wird protokolliert.

Aufwand, Kosten und Ihr ERP

Wir nehmen Ihre Disposition am Bildschirm auf, mit den Mitarbeitern, die heute disponieren, und an echten Aufträgen mit Fehlmengen. So werden auch die Regeln erfasst, die bisher nur im Kopf stehen, etwa Losgrößen, vereinbarte Lieferzeiten und verlässliche Lieferanten. Über das gesamte Projekt rechnen Sie mit etwa 2 bis 3 Arbeitstagen Ihres Teams.

Einführung und Testphase sind kostenlos. Schon in der Testphase prüft der Agent echte Aufträge, mit Ihrer Freigabe. Danach zahlen Sie eine monatliche Gebühr, individuell festgelegt und flexibel kündbar.

Einführung

Ihre Kosten0 €

Mehraufwand Ihres Teams2 bis 3 Tage

Testphase

Ihre Kosten0 €

Mehraufwand Ihres Teamskein Mehraufwand

Nutzen sichtbar, dann zahlen

Betrieb

Ihre Kostenmonatliche Gebühr, flexibel kündbar

Mehraufwand Ihres Teamskein Mehraufwand

Schrittweise starten

Den nächsten Schritt gehen Sie, wenn der vorige läuft.

  1. Stufe 1

    Prüfen und melden

    Der Agent prüft jeden Auftrag und meldet Fehlmengen und Engpässe.

  2. Stufe 2

    Zur Freigabe vorbereiten

    Er bereitet Reservierungen, Fertigungsaufträge, Abrufe, Bestellungen und Anfragen zur Freigabe vor.

  3. Stufe 3

    Liefertermin vorschlagen

    Er schlägt zusätzlich den Liefertermin vor, den das Material zulässt.

Kein neues System

Der Agent arbeitet über die Schnittstelle Ihres bestehenden ERP-Systems. Sie brauchen kein neues ERP, kein zusätzliches Dispositionssystem und keine eigenen Entwickler. Ihre Dispositionsverfahren im ERP bleiben, wie sie sind, und Ihre Lieferanten erhalten Bestellungen und Abrufe wie bisher.

Weniger Abhängigkeit von Einzelnen

Die Regeln, die heute einzelne Disponenten kennen, sind nach der Einführung beim Agenten hinterlegt. Auch eine Vertretung kann dann freigeben, weil der Entwurf zeigt, woher jede Zahl stammt.

Bessere Stammdaten nebenbei

Wo Losgrößen, Mindestbestellmengen oder Lieferzeiten fehlen, fragt der Agent nach. Diese Fragen zeigen Ihnen, welche Stammdaten sich nachzupflegen lohnen.

Häufige Fragen

Macht das nicht schon der Dispositionslauf in unserem ERP?

Zum Teil. Der Dispositionslauf, auch MRP-Lauf genannt (Material Requirements Planning), rechnet aus Aufträgen, Stücklisten und Beständen, was wann fehlt, und erzeugt je nach System Bestellvorschläge. Prüfen und entscheiden muss danach weiter Ihr Team: ob ein Vorschlag zu Ihren Regeln passt, ob ein Teil zwischendurch fehlt und ob ein Lieferant vorziehen kann. Diese Arbeit übernimmt der Agent, mit den Zahlen aus Ihrem ERP.

Funktioniert das mit unserem ERP-System?

Der Agent nutzt die Schnittstelle Ihres ERP-Systems. Ob sie alles bietet, was die Disposition braucht, etwa Stücklisten über alle Ebenen und Lagerbewegungen mit Datum lesen sowie Reservierungen, Fertigungsaufträge, Abrufe und Bestellungen anlegen, klären wir vor dem Start.

Müssen unsere Stammdaten vorher vollständig gepflegt sein?

Nein. Fehlen Losgrößen, Mindestbestellmengen oder Lieferzeiten, fragt der Agent bei der ersten Disposition nach und merkt sich die Antwort. Wo eine Korrektur im Artikelstamm einfacher ist, sagen wir Ihnen das bei der Einführung.

Bestellt der Agent selbstständig bei unseren Lieferanten?

Nein. Er bereitet Abrufe, Bestellungen und Anfragen vor. Hinaus gehen sie erst, wenn ein Mitarbeiter freigibt: Bestellungen und Abrufe wie bisher aus Ihrem ERP, Anfragen als E-Mail aus Ihrem Postfach.

Was ist der Unterschied zwischen Materialdisposition und Materialbedarfsplanung?

Oft werden beide Begriffe gleich verwendet. Wo man sie trennt, meint Materialbedarfsplanung die Bedarfsermittlung: welches Material wird wann in welcher Menge gebraucht. Materialdisposition umfasst zusätzlich die Entscheidung, wie der Bedarf gedeckt wird, aus dem Lager, aus eigener Fertigung oder durch Bestellung, und das Auslösen. Im Alltag heißt beides oft einfach Disposition, Materialplanung oder Bedarfsplanung. Die Materialwirtschaft ist der Oberbegriff, zu dem neben der Disposition auch Einkauf und Lagerhaltung gehören.

Für welche Teile ist der Agent gedacht?

Für die plangesteuerte Disposition, bei der der Bedarf aus Kundenaufträgen und Stücklisten entsteht. Teile, die Sie verbrauchsgesteuert über einen Meldebestand führen, etwa Normteile wie Schrauben, prüft er nur auf Deckung. Ihre Bestellregeln dafür bleiben, wie sie sind.

Was passiert, wenn die Bestände im ERP nicht stimmen?

Dann stimmt auch der Vorschlag nicht, genau wie heute bei Ihrem Team. Der Agent rechnet mit den Beständen aus Ihrem ERP.

Sehen Sie in 30 Minuten, wie der Agent einen Auftrag über alle Stücklistenebenen disponiert

Wir zeigen Ihnen an einer Baugruppe mit Eigenfertigungsteilen und Zukaufteilen, wie aus einem neuen Auftrag ein freigabefertiger Vorschlag mit Reservierung, Fertigungsaufträgen, Abrufen und Bestellungen wird, und klären, was das für Ihre Disposition bedeutet.

Ludwig Ehrlinger

Ihr Ansprechpartner