Ware, die nicht auf den LKW passt
Wird eine Palette als stapelbar gerechnet, die es nicht ist, etwa wegen ihrer Höhe, stimmt die Anmeldung nicht. Am Verladetag bleiben Paletten stehen.
Ein KI-Agent prüft, ob die Bestellung auf den LKW passt, wählt Spediteur und Frachtkosten aus Ihrer Frachtkostentabelle und bereitet Frachtauftrag, Abholtermin und Lieferschein vor.
Was an Kunden oder Spediteure geht, gibt vorher ein Mitarbeiter frei.
LKW-Auslastung34 von 34 Stellplätzen
Frachtauftrag wartet auf Ihre Freigabe
Ist der Auftrag erfasst, fängt die Arbeit für den Versand erst an. Der Innendienst rechnet aus Menge und Packweise aus, wie viele Paletten die Bestellung ergibt, und prüft für jeden Artikel, ob seine Paletten gestapelt werden dürfen. Daraus ergeben sich die Stellplätze auf dem LKW. Passt die Bestellung nicht darauf, schreibt er dem Kunden und ändert den Auftrag nach dessen Antwort.
Dann sucht er in der Frachtkostentabelle den günstigsten Spediteur für die Region, trägt die Frachtkosten in den Auftrag ein und füllt die Excel-Vorlage für den Frachtauftrag aus: Auftragsnummer, Palettenzahl, Frachtpreis, Lade- und Zustelltermin, Palettentausch. Der Frachtauftrag geht per E-Mail an den Spediteur. Sagt er zu, kommt der Abholtermin in den Dispokalender. Zum Verladetag wird der Lieferschein freigegeben, nach der Abholung wird sie im Kalender abgehakt und ins Palettenkonto des Spediteurs eingetragen. Ob das bei Ihnen Versandabwicklung, Versandplanung oder Versandvorbereitung heißt: Für eine einzige Lieferung zieht sich das über mehrere Tage.
Vieles davon steht in keinem System. Welcher Spediteur einen Kunden fest fährt, wer keine großen LKW hat, welche Kunden immer weniger als einen LKW bestellen und welche Artikel stapelbar sind, wissen oft nur ein oder zwei Mitarbeiter. Lieferungen mit fernem Termin liegen als Merker im Kalender, und dass die Produktion fertig ist, erfährt der Innendienst auf Zuruf aus der Disposition.
Bei Auftragseingang
Etwa eine Woche vor dem Liefertermin
Am Verladetag
Nach der Abholung
Dazwischen liegt die Lieferung als Merker im Kalender.
Wo es schnell gehen muss, entstehen Fehler, die erst später auffallen:
Wird eine Palette als stapelbar gerechnet, die es nicht ist, etwa wegen ihrer Höhe, stimmt die Anmeldung nicht. Am Verladetag bleiben Paletten stehen.
Eine Lieferung mit fernem Termin liegt als Merker im Kalender. Bleibt die Fertigmeldung aus der Produktion aus oder schaut niemand rechtzeitig darauf, ist kein LKW bestellt, wenn die Ware fertig ist.
Paletten, die der Kunde gekauft hat, werden dem Spediteur belastet, oder mitgebrachte Tauschpaletten fehlen. Bei der monatlichen Abrechnung mit dem Spediteur passt das Konto dann nicht.
Der Frachtauftrag ist nur ein Teil der Arbeit, ein großer Teil steckt in den Prüfungen davor und im Nachhalten danach. Der Agent übernimmt beides, nach den Regeln Ihres Innendienstes und mit den Werkzeugen, die Sie heute nutzen.
Das erledigt der AgentDas entscheidet Ihr Team
Auftrag 26-04711 vom 14.10.2026, Kunde 30871
| Position | Artikel | Menge |
|---|---|---|
| 1 | Wandgehäuse 600 x 600 x 250 | 320 Stück |
| 2 | Standschrank 2000 x 800 x 600 | 12 Stück |
| 3 | Montageplatte 600 x 600 | 250 Stück |
| 4 | Sockel 100 mm | 40 Stück |
Paletten und Stellplätze je Position
Zusammen58Paletten36Stellplätze
Auf den LKW passen 34: 2 Stellplätze zu viel
Packweise und Stapelbarkeit aus dem Artikelstamm
„Ihre Bestellung ergibt 58 Paletten auf 36 Stellplätzen, auf den LKW passen 34. Möglich wären zum Beispiel 2 Standschränke weniger oder 4 Paletten Wandgehäuse weniger, das sind 32 Stück. Was dürfen wir kürzen?“
Antwort von Kunde 30871: 2 Standschränke weniger
Position 2 auf 10 Stück, zusammen 56 Paletten auf 34 Stellplätzen
Frachtkostentabelle, Komplettladung, Postleitzahlgebiet 37
| Spediteur | Fahrzeug | Preis |
|---|---|---|
| Spediteur D | fährt keine Sattelzüge | 640 € |
| Spediteur A | Sattelzug | 690 € |
| Spediteur B | Sattelzug | 745 € |
| Spediteur C | Sattelzug | 812 € |
Anmelden nach Ihrer Regel
Eine Woche vor dem Liefertermin, wenn die Ware da ist
Anmeldung beim Spediteur am 15.10.
Alle Positionen aus dem Hauptlager, keine Pickliste für ein Außenlager
Spediteur A: Zusage für den 21.10.
Dispokalender Spediteur A, 21.10.: „56 Paletten, Kunde 30871, Göttingen“
Verladung am 21.10.
Lieferschein Hauptlagerangemeldet 56 Paletten
gescannt 56 von 56
| Position | Menge | Paletten | Stellplätze |
|---|---|---|---|
| 1 Wandgehäuse | 320 Stück | 40 | 20 |
| 2 Standschrank | 12 Stück10 Stück | 1210 | 1210 |
| 3 Montageplatte | 250 Stück | 5 | 3 |
| 4 Sockel | 40 Stück | 1 | 1 |
| Zusammen | 5856 | 3634 |
2 Stellplätze zu viel34 von 34 Stellplätzen, passt
Freigegeben von Ihrem Team
Beispiel mit erfundenen Daten
Freigegeben wird an jeder Stelle, an der etwas Ihr Haus verlässt oder sich in Ihren Systemen ändert: E-Mail an den Kunden, Frachtauftrag, Änderung im Auftrag, Eintrag in Kalender oder Palettenkonto. Ihr Mitarbeiter sieht dabei zu jeder Zahl die Quelle und zu jeder Prüfung das Ergebnis.
Beispiel: Auftrag 26-04711
| Feld | Entwurf |
|---|---|
| Versandart | Komplettladung laut Kundenstamm, Sattelzug mit 34 Stellplätzen nach Ihrer Vorgabe |
| Paletten | Position 1: 40 bei 8 Stück je Palette. Position 2: 12 bei 1 Stück je Palette. Position 3: 5 bei 50 Stück je Palette. Position 4: 1 bei 40 Stück je Palette. Zusammen 58 Paletten |
| Stellplätze | Position 1: 20, doppelt stapelbar. Position 2: 12, wegen der Höhe nicht stapelbar. Position 3: 3, doppelt stapelbar, die fünfte Palette belegt einen eigenen Stellplatz. Position 4: 1. Zusammen 36, also 2 mehr, als auf den LKW passen |
| E-Mail an den Kunden | „Ihre Bestellung ergibt 58 Paletten auf 36 Stellplätzen, auf den LKW passen 34. Möglich wären zum Beispiel 2 Standschränke weniger oder 4 Paletten Wandgehäuse weniger, das sind 32 Stück. Was dürfen wir kürzen?“ |
| Nach der Antwort | Der Kunde nimmt 2 Standschränke weniger. Position 2 auf 10 Stück, zusammen 56 Paletten auf 34 Stellplätzen |
| Spediteur und Frachtkosten | Spediteur A, Komplettladung ins Postleitzahlgebiet 37 für 690 Euro laut Frachtkostentabelle, günstigster Spediteur für diese Strecke |
| Frachtauftrag | Auftrag 26-04711, 56 Europaletten, 690 Euro, Laden am 21.10., Zustellung am 22.10., Palettentausch über den Spediteur. Alle Positionen kommen aus dem Hauptlager, eine Pickliste für ein Außenlager entfällt |
| Dispokalender | Nach Zusage von Spediteur A: Eintrag in dessen Kalender am 21.10., „56 Paletten, Kunde 30871, Göttingen“, mit Auftragsnummer und Liefertermin 22.10. |
Ob die E-Mail Vorschläge zur Kürzung enthält oder nur die Zahlen, legt Ihre Regel fest. Was gekürzt wird, entscheidet Ihr Kunde.
Bestellt ein Kunde regelmäßig 12 bis 15 Paletten, fragt der Agent nicht nach dem Auffüllen. Er wählt einen Spediteur, der solche Teilladungen günstig fährt, zum Staffelpreis aus Ihrer Frachtkostentabelle.
Endet Ihre Stückgutliste bei einer bestimmten Palettenzahl, etwa wegen der Fahrzeuggröße, rechnet der Agent die Alternativen durch: zwei Stückgutsendungen am selben Tag oder eine Teilladung. Er schlägt die günstigere vor.
In der Regel geht eine Bestellung komplett raus, und der Liefertermin verschiebt sich. Will der Kunde die verfügbare Ware vorab, bereitet der Agent eine Komplettladung mit dem Verfügbaren und eine Stückgutsendung für den Rest vor. Ob so geliefert wird, entscheidet Ihr Team mit dem Kunden.
In kurzen Wochen mit Feiertagen und auf langen Strecken kommt das häufiger vor. Der Agent schlägt den nächsten passenden Spediteur aus Frachtkostentabelle und früheren Lieferungen vor, beachtet dessen Fahrzeuggrößen und passt den Frachtauftrag an. Zahlt der Kunde die Fracht und wird es teurer, weist er auf die Frachtkosten im Auftrag hin.
Fährt Ihr Hausspediteur eine Region nicht und ist kein Preis hinterlegt, bereitet der Agent Preisanfragen an mehrere Spediteure vor und vergleicht die Angebote mit Ihren üblichen Preisen für die Strecke. Liegt ein Angebot deutlich darüber, fragt er den nächsten an.
Liegt ein Teil der Ware im Lager des Spediteurs, legt der Agent nach Ihrer Regel oder nach Rückfrage bei der Disposition fest, was von wo geladen wird, und erstellt die Pickliste für das Außenlager. Für jedes Lager bereitet er einen eigenen Lieferschein vor, die Rechnung fasst später beide zusammen.
Der Merker im Dispokalender bekommt einen Vermerk wie „wird produziert, Disposition meldet sich“ oder „noch anzumelden“, damit jede Vertretung den Stand sieht. Bleibt die Fertigmeldung aus, erinnert der Agent Ihr Team. Bei Vorkasse meldet er erst an, wenn die Buchhaltung den Zahlungseingang bestätigt.
Werden statt 24 nur 22 Paletten gescannt, meldet der Agent die Abweichung, bevor die Rechnung entsteht. Ob nachgeladen oder weniger berechnet wird, entscheidet Ihr Team. Steht der LKW an der Rampe und die Ware fehlt, etwa nach einem Maschinenausfall in der Nacht, informiert er sofort den Innendienst und bereitet die Nachrichten an Spediteur und Kunden vor.
Der Agent trägt die abgeholten Paletten vom Lieferschein ins Palettenkonto ein und die mitgebrachten Tauschpaletten vom Palettenschein. Fehlt der Schein, steht dort null. Hat der Kunde die Paletten gekauft, wird dem Spediteur nichts belastet.
Manche Kunden bekommen andere Stückzahlen je Palette oder haben eine Höchsthöhe, etwa wegen niedriger Regale oder Tore. Der Agent rechnet mit diesen Werten. Bestellt ein Kunde krumme Mengen, rundet er nach Ihrer Regel auf volle Paletten und bereitet den Hinweis an den Kunden vor.
Rechenbeispiel
Gehen bei Ihnen täglich 12 Lieferungen per Spedition raus und braucht Ihr Team je Lieferung 20 Minuten für Stellplätze, Frachtkosten, Frachtauftrag, Kalender, Lieferschein und Palettenkonto, sind das 4 Stunden Sachbearbeitung pro Tag, also eine halbe Vollzeitstelle.
Der Agent schickt keinen Frachtauftrag, keine Preisanfrage und keine Nachricht an Kunden, die ein Mitarbeiter nicht freigegeben hat. Auch Mengen im Auftrag, Lieferscheine und Einträge in Kalender oder Palettenkonto ändert er erst nach Freigabe.
Die Verarbeitung läuft in Rechenzentren in der EU nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), mit Auftragsverarbeitungsvertrag. Der Anbieter des Sprachmodells nutzt Ihre Daten nicht für eigenes Training.
Frachtauftrag erstellt
Ihr Team
FreigebenSpediteur A erhält den Frachtauftrag per E-Mail
Packweise: Artikelstamm, 8 Stück je Paletteoder
Frachtpreis: Frachtkostentabelle, Spediteur A, Postleitzahlgebiet 37, und zu jeder Prüfung das Ergebnis
Wir nehmen Ihre Versandabwicklung am Bildschirm auf, mit den Mitarbeitern, die heute Spediteure anmelden, und an echten Aufträgen samt Sonderfällen. So werden auch die Regeln erfasst, die bisher nur im Kopf stehen, etwa welcher Spediteur welche Kunden fährt. Über das gesamte Projekt rechnen Sie mit etwa 2 bis 3 Arbeitstagen Ihres Teams.
Einführung und Testphase sind kostenlos. Schon in der Testphase bereitet der Agent echte Lieferungen vor, mit Ihrer Freigabe. Danach zahlen Sie eine monatliche Gebühr, individuell festgelegt und flexibel kündbar.
Einführung
Ihre Kosten0 €
Mehraufwand Ihres Teams2 bis 3 Tage
Testphase
Ihre Kosten0 €
Mehraufwand Ihres Teamskein Mehraufwand
Nutzen sichtbar, dann zahlen
Betrieb
Ihre Kostenmonatliche Gebühr, flexibel kündbar
Mehraufwand Ihres Teamskein Mehraufwand
Sie beginnen mit dem Schritt, der die meiste Zeit kostet, etwa Stellplätze und Frachtauftrag bei Komplettladungen, und nehmen Stückgut, Außenlager und Palettenkonto dazu, wenn die ersten Schritte laufen.
Der Agent arbeitet über die Schnittstelle Ihres ERP-Systems und mit den Werkzeugen, die Sie heute nutzen: Frachtkostentabelle, Frachtauftragsvorlage, E-Mail-Postfach, Dispokalender, Palettenkonto. Sie brauchen kein neues ERP, kein Transportmanagementsystem (TMS) und keine eigenen Entwickler. Ihre Spediteure bekommen den Frachtauftrag weiter per E-Mail im gewohnten Format, ohne neues Portal.
Welcher Spediteur welche Strecke fährt, welche Artikel stapelbar sind und welche Kunden volle LKW bestellen, ist nach der Einführung beim Agenten hinterlegt. Auch eine Vertretung sieht am Auftrag, ob angemeldet ist, wer fährt und was noch offen ist.
Der Agent nutzt die Schnittstelle Ihres ERP-Systems. Für die Versandabwicklung braucht er Aufträge, Bestände mit Lagerort, Packweise und Stapelbarkeit aus dem Artikelstamm sowie Lieferscheine. Ob Ihre Schnittstelle all das lesen und schreiben kann, klären wir vor dem Start.
Nein. Der Agent arbeitet mit Frachtkostentabelle, Frachtauftragsvorlage, E-Mail und Kalender, so wie Ihr Team heute. Nutzen Sie bereits ein Transportmanagementsystem, klären wir die Anbindung vor dem Start.
Nein. Fehlt eine Angabe, fragt der Agent bei der ersten Bestellung nach und hinterlegt die Antwort für die nächsten. Wo eine einmalige Pflege im Artikelstamm einfacher ist, sagen wir Ihnen das bei der Einführung.
Bei einer Komplettladung fährt ein LKW nur Ihre Ware, meist zum Festpreis je Strecke. Stückgut sind einzelne Paletten, die der Spediteur mit Sendungen anderer Kunden bündelt und nach Palettenzahl und Postleitzahl abrechnet. Die Teilladung liegt dazwischen. Welche Versandart sich lohnt, hängt an Palettenzahl und Ziel, und genau das prüft der Agent bei jeder Bestellung.
Ja. Ob Frachtauftrag, Speditionsauftrag oder Transportauftrag: Gemeint ist die Anmeldung einer Sendung beim Spediteur mit Palettenzahl, Lade- und Zustelltermin. Den ganzen Ablauf nennen manche Versandabwicklung, andere Versandplanung, Versandvorbereitung oder Speditionsabwicklung. Die Prüfung, ob eine Bestellung auf den LKW passt, heißt auch Laderaumplanung.
Nein. Diese Seite beschreibt den Versand von Paletten per Spedition. Paketversand mit Labels und Paketdiensten ist ein eigenes Thema.
Wir zeigen Ihnen an einem Auftrag mit mehreren Positionen, wie aus Bestellmengen Stellplätze, Frachtkosten, Frachtauftrag und Kalendereintrag werden, und klären, was das für Ihr Unternehmen bedeutet.
Ihr Ansprechpartner